Wie auf der Bahn einer Ellipse bewegen sich meine Arbeiten in Forschung und Lehre zur Selbstauslegung des abendländischen Menschen um zwei Brennpunkte: Person und Existenz. Beweggrund zu diesen Arbeiten ist die Sorge über die Selbstverfehlung, die uns auf unserem Weg durch unser Leben droht, wenn wir in dem Menschenbild stecken bleiben, das uns von den heute so genannten Lebenswissenschaften nahe gelegt wird. Sie haben keinen Begriff von Person und Existenz. Diese zwei Brennpunkte, in denen wir uns vorfinden und mit einander versuchen können, unsere Beziehung zu einander zu begreifen und darin uns je selbst als Möglichkeit zu einer höheren sozialen Wirklichkeit zu ergreifen, kommen in einem Mittelpunkt zusammen, um den alle hier mitgeteilten Gedanken sich wie im Kreis einer nach oben offenen Spirale drehen: Personale Existenz.

Personale Existenz des Menschen – diesem zentralen Bereich sind hier zwei eng mit ihm verbundene Bereiche an die Seiten gestellt. Auf der einen Seite stehen Person und Persönlichkeit. Auf der anderen Seite stehen Bildung und Erziehung. Auf beiden Seiten sind die jeweils zwei Begriffe klar gegen einander abzusetzen und sodann ebenso klar zu einander ins Verhältnis zu setzen, damit wir so präzise wie prägnant wie eben möglich uns über das verständigen können, was nicht nur irgendwie uns je selber betrifft, sondern was wir selber sind, indem wir werden, wer wir schon sind. Der Bereich auf der einen Seite, nämlich Person und Persönlichkeit, setzt sich aus umfangreichen Studien zur Geschichte und zur allmählichen Herausklärung und zur lebenspraktischen Bedeutung dieser beiden Leitbegriffe abendländischen Denkens zusammen und führt auf den zentralen Bereich hin, auf die Personale Existenz des Menschen. Der Bereich auf der anderen Seite, nämlich Erziehung und Bildung, setzt sich aus gründlichen Studien zur Geschichte und zur allmählichen Herausklärung dieser beiden Konzepte für einen wesentlichen Teil unserer alltäglichen Lebenspraxis zusammen und ist hier ausgearbeitet als Folgerung aus den Befunden im zentralen Bereich über die Personale Existenz des Menschen.

Zu jedem der drei Bereiche wird unter dem entsprechenden Link nach und nach ein neuer Artikel ins Netz gestellt. Diese Artikel entstammen den zum Teil schon in der Fachliteratur veröffentlichten und zum Teil dort noch nicht veröffentlichten eigenen Arbeiten. Sie sollen der philosophischen und humanwissenschaftlichen Fachdiskussion dienen, Studierende zur Anteilnahme und zunehmend produktiven Teilnahme anregen und schlicht auch Menschen ansprechen, die in ihrer Lebensgeschichte, in der Herausbildung ihrer Persönlichkeit, im Netzwerk der Erziehung sich einiger Fallstricke entledigt haben und die unantastbare Würde ihrer einzigartigen, unersetzlichen, nie auslotbaren personalen Existenz spüren und in ihr weit über Erziehung und Bildung hinaus den Ruf der Transzendenz hören, die uns mit einander und mit allen Lebewesen verbindet.

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